Kunst als Sprache
Kunst bietet eine Möglichkeit seinem aktuellen Gemüts- oder Wesenszustand eine andere Art von Ausdruck, als zum Beispiel Sprache, zu geben. Dieser Ausdruck kann sich linienhaft, flächig oder plastisch zeigen. Anhand einer ersten gestalterischen Darstellung kann ein persönlicher Entwicklungsprozess in Gang gesetzt werden. Haben Sie den Mut diesen ersten Schritt für Ihren persönlichen Weg zu gehen.
aktuelle Seminar-Termine
Kreativität mit künstlerischen Methoden erwecken und die gestalterische Kreativität in der Gemeinschaft erleben.
... für Menschen mit belastenden seelischen oder körperlichen Einschränkungen (Finanzierung ab PFG 1 möglich).
Für Menschen mit Interesse am künstlerischen Ausdruck in der Gruppe mit Methoden aus den Bereichen der Malerei und der Plastik im Kunsttherapeutischen Praxisatelier. Keine künstlerische Vorerfahrung notwendig, künstlerisches Interesse von Vorteil. Kosten 40,- € inkl. Material (Finanzierung über Entlastungsbetrag, mtl. 131,- € ab PFG 1, möglich).
Mit kreativen Methoden die Sinne von Menschen mit emotionalen Belastungen aktivieren
Eine Herausforderung für Betreuungskräfte ist es, stets angemessene Angebote für Menschen in belasteten Lebenssituationen anzubieten. Im Vordergrund steht eine spielerische und experimentelle Herangehensweise, die Freude machen soll. Gestalterische Elemente können eine nachhaltige Bereicherung mit positiver Auswirkung bieten. Auf diese Weise kann kreatives Potential wieder oder neu entdeckt werden. Diese Art von körperlicher Aktivität kann für Betroffene zu Entlastung führen und ein Gefühl der Selbstbestimmtheit geben. Die Sinnesansprache über gestalterische Aktivitäten kann an Erinnerungen anknüpfen, Lebensgeschichten bekommen eine neue Form der Darstellung. Angehörige und Betreuungspersonen haben auf diese Weise einen weiteren Zugang zur Welt der Betroffenen. Dieses Seminar ist geeignet als jährliche Pflichtfortbildung für zusätzliche Betreuungskräfte nach §§ 43b, 53c SGB XI. Es ist keine künstlerische Vorerfahrung erforderlich; kreativkünstlerisches Interesse ist von Vorteil.
Kunsttherapeutische Verfahren in der Geriatrie Belastungsfeld: Demenz, Depression und Angsterkrankungen / Methodenauswahl und –entwicklung Das weite Feld der Geriatrie und Gerontologie gewinnt für Kunsttherapeut:innen, Kulturgeragog:innen; Kulturpädagog:innen und Künstler:innen an Bedeutung. Durch den demografischen Wandel und höhere Lebenserwartungen dürfen angewandte Methoden der Kunsttherapie weiter Einzug neben dem klinischen Feld auch in Einrichtungen halten. Prozessorientiertes künstlerisches Gestalten darf in diesen Arbeitsbereichen an Bedeutung gewinnen. Eine Herausforderung ist es stets angemessene Angebote für „(hoch-)betagte Menschen“ mit psychischen Einschränkungen wie Demenz und/oder Depression und/oder Angstthemen anzubieten. Hier ist eine besondere kunsttherapeutische Herangehensweise zur (Re-)Aktivierung des kreativen Potentials zu berücksichtigen. Der Grad der jeweiligen Einschränkung hat eine hohe Bedeutung auf die Auswahl angemessener Kunsttherapeutischer Methoden. Aufgezeigt werden in dieser Weiterbildung Interventionen für das klinische Umfeld und präventive – oder begleitende Angebote z.B. für die Arbeit in Senior:innen- oder Pflegeeinrichtungen. Es werden verschiedene Methoden für Einzel- und Gruppensettings aufgezeigt und in Selbsterfahrung erlernt. Die Methodenentwicklung hat ebenfalls einen zentralen Stellenwert..
Mit kreativen Methoden die Sinne von Menschen mit Demenz aktivieren
„Eine Herausforderung für Betreuungskräfte ist es, stets angemessene Angebote für Menschen mit Demenz zu machen. Im Vordergrund dieses Seminars steht eine spielerische und experimentelle Herangehensweise, die Freude machen soll. Auf diese Weise kann kreatives Potential wieder oder neu entdeckt werden. Diese Art von (körperlicher) Aktivität kann für Betroffene zu Entlastung führen und ein Gefühl der Selbstbestimmtheit geben. Die Sinnesansprache über gestalterische Aktivitäten kann an Erinnerungen anknüpfen und Lebensgeschichten bekommen eine neue Form der Darstellung. Angehörige und Betreuungspersonen haben auf diese Weise einen weiteren Zugang zur Welt der Betroffenen. Dieses Seminar bietet betreuenden Menschen kreative Anregungen zur Aktivierung und Freizeitgestaltung. Themenbezogene und praxiserprobte Beschäftigungsangebote werden aufgezeigt und exemplarisch mit den Interessierten durchgeführt. Das kreative Gestalten bietet Menschen mit Demenz die Möglichkeit des augenblicklichen Ausdrucks. Momente der Stille, Entspannung und Gruppenzugehörigkeit können auf diese Weise zum Wohlergehen beitragen. Achtung! Dies ist ein Kreativ-Seminar: Sie benötigen neben Ihrem PC oder Laptop eine kleine freie Arbeitsfläche auf Ihrem Tisch und eine ungestörte Atmosphäre.
Aus der Höhle in die Welt – Punkt, Linie, Fläche, Bewegung – Formenzeichnen als bewusstseinsbildender Therapieprozess bei Depression, Angst und Erschöpfung Die Hochschulweiterbildung „Aus der Höhle in die Welt“ vermittelt das therapeutische Formenzeichnen als eigenständigen, bewusstseinsbildenden Ansatz der anthroposophischen Kunsttherapie. Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit Punkt, Linie, Fläche und Bewegung und deren Wirkung auf Wahrnehmung,Selbstregulation und seelisch-leibliche Prozesse. Die Weiterbildung beinhaltet theoretische und besonders praktische kunsttherapeutische Grundlagen für die differenzierte klinische Anwendung. Ausgehend von frühen bildnerischen Ursprüngen und archetypischen Formprinzipien wird das Formenzeichnen als therapeutischer Prozess erschlossen, der individuell, indikationsbezogen und beziehungsorientiert eingesetzt wird. Pädagogische Kontexte (u. a. Waldorfpädagogik) werden dort einbezogen, wo sie zum historischen Verständnis beitragen, stehen jedoch nicht im Zentrum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der therapeutischen Anwendung bei unterschiedlichen Krankheitsbildern sowie auf der Entwicklung eigener Formenübungen. Die Teilnehmenden lernen Formen zu entwickeln, fachlich zu begründen und verantwortungsvoll anzuwenden.
Kunsttherapie für wen?
Gestalterisch aktiv zu werden kann eine neue Herangehensweise bei belastenden Lebenssituationen sein. Ein erkrankter Mensch kann, statt nach Worten zu suchen, eine Spur mit Farbe oder einen Eindruck in Tonerde hinterlassen. Die nonverbale Geste kann auf diese Weise für Betroffene entlastend und selbstwirksam sein.
Präventive kunsttherapeutische Seminare
Gesund bleiben mit kunsttherapeutischer Prävention, denn sie kann vorbeugend und stabilisierend bei allen Krisensituationen wirken. Zum Beispiel Krankheit, Verlust eines geliebten Menschen, Arbeitsplatzverlust oder eine von außen eintretende gesellschaftliche Krise kann unseren persönlichen Lebensweg irritieren. Vorsorglich kreatives Agieren stärkt unsere Potentiale und Ressourcen, welche wir zur Erhaltung unseres Wohlbefindens einsetzen können. Auch kann einer Chronifizierung auf diese Weise vorgebeugt werden.
Kreativität wiederfinden
Erinnern wir uns an frühe Kindheitsmomente zurück, fallen uns sicherlich Aktivitäten ein, wobei wir die Welt entdeckten und erforschten. Dies hatte viel mit ausprobieren und experimentieren zu tun und wir brachten Neues hervor und erschufen Einzigartiges was im Lateinischen mit creare beschrieben ist.
Diese ureigene kreative auch schöpferische Kraft ist heutzutage oft verschleiert oder überlagert. Ein Überfluss der täglichen Bildeindrücke, die auf uns einwirken, lenkt uns vom Wesentlichen ab und verdeckt Wahres. Mit meiner kunsttherapeutischen Arbeit kann ich Sie dabei unterstützen diese Ursprungskraft wieder frei zu legen.
Auf welche Weise Sie zu Ihrer Kreativität gelangen können Sie hier nachlesen.
Sozialkunst
Unter Sozialkunst verstehe ich die Begegnung von mehreren Menschen, die miteinander kreativ sind. Die entstehende gestalterische Vielfalt kann Halt und Selbstvertrauen geben. „… denn der Mensch ist ein Künstler!“, sagte Josef Beuys und stellte fest, dass die Kunst eine soziale und verbindende Geste haben kann. Besonders in Zeiten von sozialer Distanz findet kreative Gruppenarbeit, auch als Onlineformat, Zuspruch und erzeugt ein Gruppenerleben trotz Isolation.
Über mich
Ich bin Katja von den Benken und ich lebe in Grieth am Niederrhein. Seit meiner Kindheit begleitet mich die Kreativität mit viel Freude, was mir meine Eltern vorgelebt und quasi in die Wiege gelegt haben. Inmitten der Natur bin ich auf einem Hof aufgewachsen und entdeckte meine Umgebung durch stetiges Ausprobieren und Erforschen. Die Pflanzen- und Tierwelt zu beobachten und Zusammenhänge zu erkennen gehört zu meinen Leidenschaften. Naturphänomene geben mir jeden Tag aufs Neue Inspiration für meine Arbeit mit Menschen.
Kunsttherapeutisches Praxisatelier
Das Praxisatelier ist in Krefeld im Therapeutikum eingebunden. Während der Schulzeit biete ich donnerstags, an der Rudolf Steiner Schule in Mönchengladbach, ebenfalls Therapie an. Die Ateliers bieten Platz für Einzel- oder Beziehungsarbeit. Zu meinen therapeutischen Angeboten gehören Maltherapie und Plastizieren mit Tonerde, sowie Coaching mit Kunst.
Gruppenangebote finden an besonderen Orten wie zum Beispiel im Otto-Pankok-Museum in Hünxe oder in der Akademie Klausenhof in Hamminkeln statt. Ebenfalls biete ich Online-Seminare für Betreuungskräfte an.









